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Die Wirtschaftssysteme → Реферат


Als Folge von Rezession, Arbeitslosigkeit, Preisauftrieb und Deckungslcken in den ffentlichen Haushalten kommt eini Wirtschaftslenkung in Form der Investitionskontrolle in Be-

Die Wirtschaftssysteme

tracht, die von gemeinsamer Absprache zwischen ffentlichen und strukturellen Investitionen der Grounternehmer bis zur Einfhrung von Wirtschafts- und Sozialrten mit Rahmenplanungskompetenz reicht.

2. Planwirtschaft

Im Gegensatz zur frei nach Angebot und Nachfrage sich regulierenden Wirtschaft verkrpert die Planwirtschaft den Willen des Staates, nicht den des Unternehmens. Ziel dieses Wirtschaftssystems ist, Produktion, Absatz, Eigenverbrauch, Gterverteilung und Export nach dem in volkswirtschaftlicher Planung errechneten Bedarf kraft Gesetzes zu bestimmen. Damit verbunden ist die (theoretische) Sicherung der Arbeitspltze fr die Zeit der Planung sowie die stete Steigerung des Bruttosozialprodukts (= alle erarbeiteten Werte und Dienstleistungen). Maximalziel ist Bedarfsdeckung, nicht mehr. An die Stelle der Marktregulierung tritt staatliches Reglement. Infolgedessen wird der Unternehmer und Kapitalist (theoretisch) durch das Volksganze, praktisch durch den Funktionr ersetzt, der den Staat verkrpert und den (mehrjhrigen) Wirtschaftsplan durchzusetzen hat. Das Funktionrswesen beherrscht so die Wirtschaft, wird Trger der Macht und erwirbt konomische Vorrechte. Der Staat wird dadurch ium unkontrollierbaren Verwaltungsapparat, in dem die soziale \"nd konomische, d.h. unternehmerische Abhngigkeit stndig zunimmt.

a) Zentralverwaltungswirtschaft (China)

Innerhalb dieser Unterart der verplanten, staatsunmittelbaren und unselbstndigen Wirtschaft stellt der Markt lediglich einen Ort fr Absatz, Umschlag oder Tausch dar, wobei auch die Hingabe von Ware gegen Mnz- bzw. Papiergeld Tauschcharakter besitzt. Eine wertneutrale Geldentwicklung oder Kursschwankung gibt es nicht. Produktion und Absatz (d.h. Export und Eigenverbrauch) und damit der Preis werden gesetzlich geregelt. Das Eigentum an den Produktionsmitteln (z.B. Maschinen) besitzen der Staat, staatshnliche Unternehmen oder Kollektive. Es wird durch Staatsbeamte (Funktionre) oder verbeamtete Unternehmer verwaltet. Durch die weitgehende Beseitigung von Privateigentum und den Entzug der Mglichkeit, fr sich gewinn-

bringend zu produzieren, tritt an die Stelle des Wettbewerbs di( Planerfllung und Verpflichtung gegenber der Volksgesamtheit. Da Erzeugung, Gterverteilung, Verbrauch und Arbeitsplatzwechsel sich nach einem Generalplan bestimmen, dient dies;

Wirtschaftsform nicht in erster Linie der Steigerung des Lebensstandards oder der vollstndigen Befriedigung menschlicher Bedrfnisse, sondern primr politischen, militrischen und ideologischen Zielen. Eine Vorstufe zur absoluten Zentralverwaltungs-Wirtschaft nach der leninistisch-marxistischen Ideologie stellt du sozialistische neue konomische System in der DDR dar (Kollektiveigentum bzw. Eigentum kontrollierter Produktionsgenossenschaften mit Leistungszahlsystem). Durch eine zunehmende Verschuldung im Westen und eine ffnung desMarktes fr westeuropische Konsumgter hat sich dieses System jedoch nicht als lebensfhig erwiesen. Ansatzpunkte fr eine Orientierung an westlich-kapitalistischen System sind seit Oktober 1989 zu vermuten. :: . . •

b) Lenkungswirtschaft („Drittes Reich\")

Ziel dieser Wirtschaftsform ist die Bedarfsdeckung durch Lenkung der Produktion und des Verbrauchs auf der Grundlage da Privateigentums und der Unternehmerinitiative. Es herrscht di( Idee der wirtschaftlichen Selbstverwaltung, wonach nur der Bedarf geplant, aber Erfllung und Leitung der Wirtschaft den in Wirtschaftsleben ttigen, unpolitischen ,1 Organen anvertraut bleibt.

Die Eingriffe des Staates bestehen in der Bildung von Zwangs kartellen. Marktverbnden, Sozialgemeinschften (z.B. Reichs nhrstand) und dem zwangsweisen Zusammenschlu berufsstn discher Gruppen. Der Erfllung des Planes werden die anderen Komponenten freier unternehmerischer Gestaltung (z.B. Investition, Staatsauftrge) untergeordnet. Whrend Lhne und Gehl ter hoheitlich festgelegt werden, dient die Geldpolitik nur ds KaufkraftfewieAr\"

c) Sozialisierung

Dieses sowohl im Bereich der sozialen Marktwirtschaft (Art. 15 GG) als auch der Planwirtschaft mgliche Programii

bedeutet berfhrung der Produktionsmittel in Gemeineigentum (z.B. israelische Kibuzzim). Zwar bleibt die Wirtschaft marktorientierte Unternehmerwirtschaft, aber Schlsselbetriebe (t. B. Bergbau, Eisen-/Stahlindustrie, Verkehrs- und Versorgungs-bttriebe, Banken, Versicherungen) werden Gemeineigentum.

Das sich ergebende Problem besteht darin, da zwei auf Ergn-lung ausgerichtete Wirtschaftszweige nach verschiedenen wirt-Khaitlichen Prinzipien arbeiten: die Grundstoffindustrie (Kohle, Eisen) wird nach staatlichen Plnen, die verarbeitende Industrie (z.B. PKW-Herstellung) nach den Grundstzen des freien Marktes geleitet. Zwar werden auf diese Weise Konzentrationen im Bereich der Wirtschaft in privater Hand verhindert, nicht aber die Marktaiifteilung nach planerischen Gesichtspunkten ausgeschlos-ict. Die Lsung besteht nur in der Schaffung und Ausgestaltung ropranationaler Einrichtungen (EWG, EURATOM, EGKS), die konomisch ausgewogen, d.h. zum gleichen Wohl aller ttig werden, aber globale Steuerungsmglichkeiten besitzen.