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Головна Іноземна мова. Англійська, німецька, французька мова → Probleme der Übersetzung der Mischentlehnungen mit einem englischen Bestandteil ins Ukrainische

6.6.2. Wortmischung

Das auch im AE sehr beliebte Prinzip der Neuwortbildung durch Wortmischung (motorist + hotel = motel) zeigt sich immer hufiger im Deutschen, besonders in spielerischer Absicht. Motel und Smog (smokte + fog) sind bernommen worden; Neubildungen eigener Prgung sind etwa Pettikleid (aus Petticoat und Unterkleid), Kurlaub (aus Kur und Urlaub), Bionik (ausBiologie und Elektronik)

6.6.3.Wortverband

Das Anglo-Amerikanismus zeichnet sich weiterhin durch die hufige Verwendung des Wortverbandes aus d. h. aus Verb + Adverb oder Prposition wird ein neues Verb mit meistens neuer Bedeutung gebildet: aus set und up wird to upset oder to set up gebildet. Der Typus mit vorgestelltem Adverb oder Prposition ist dabei wesentlich seltener, und es lsst sich ausserdem keine Verbindung zu der im heutigen Deutsch so intensiven Bestrebung feststellen, an das einfache Verbum eine Prposition anzufgen. Solche Bildungen wie kostendeckend bepreist antelefonieren, abdiktieren, ,.durchdiskutieren, aufkndigen, abkassieren sind heute berall anzutreten und sicher ohne englischen Einfluss entstanden. Bei ausbomben nach to bomb out ist jedoch englischer Einfluss wahrscheinlich, und es bedarf noch genauerer Untersuchungen zu der Frage, ob Deutsch und Englisch hier lediglich hnliche Strukturen in ihren Bildungsweisen besitzen.

6.7.Wortschatz

6.7.1. Fremdwort und Lehnwort

\"Unter Fremdwort wird hier ein aus einer fremden Sprache bernommenes Wort verstanden, das Gegenstnde, Eigenschaften, Ttigkeiten oder Begriffe bezeichnet, die die eigene Sprache nicht genau genug ausdrcken kann oder nicht kennt oder die sie aufnimmt, obwohl hufig gleichwertige Wrter oder solche mit gleicher oder hnlicher Bedeutung zur Verfgung stehen. Schreibung und Aussprache bleiben unverndert. Lehnwrter gleichen sich im Gegensatz zum Fremdwort dem Deuteten an.\"*

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*Broder Carstensen., Amerikanismen der deutschen Gegenwartssprache.-1967.-35 S.

Die direkte bernahme in unvernderter Form und Bedeutung kommt heute besonders hufig vor, und der Anteil den Anglo- Amerikanismen ist erheblich grss : Babysitter, Beatnik, Boss, Brain trust, Cast, Comics, Fan, Job, o. k., Public Relations, Pep, Glamour, Detergents und viele weitere, die hier aus Raumgrnden nicht vollzhlig aufgefhrt werden knnen. In den Fach- und Sondersprachen dringen immer strker Fremdwrter aus dem AE vor: Fastback, Stress, Music Minus One, Operation(s) Research, Laser usw.

Die Begrenzung der Untersuchung auf das nach 1945 bernommene Wortmaterial msste eine usserst wichtige Kategorie unterschlagen: die Wrter, die zwar vor dem gesetzten Termin aus dem Englischen ins Deutsche eindrangen, aber heute noch produktiv sind, in manchen Fllen produktiver als die nach 1945 bernommenen. Das zeigt sich besonders deutlich bei der Entstehung neuer Komposita:

Lord kam schon im 17. Jahrhundert ins Deutsche, bildet aber heute viele neue Zusammensetzungen: Presselord, Zeitungslord, Richterlord. Boom ist seit 1911 im Deutschen belegt, aber heute wuchern solche Bildungen wie Bau-Boom, Baby-Boom, Bun-kerboom, Frachtenboom, Rosenmontagsboom und andere. City (seit 1752 im Deutschen belegt), Clan, das um 1900 bernommen wurde, Lady (1735 bernommen) und nicht zuletzt Manager, zudem spter Managerin, managen, Management und Managerkrankheit (1950) gebildet wurden, erweisen sich als besonders produktiv. Bei dem bereits 1895 ins Deutsche eingedrungenen Star ist ein anderes Faktum zu verzeichnen: auch Star bildet viele Zusammensetzungen (Star-Richter, Star-Anwalt, Star-Advokat, Star-Kmmentator, Star-Jurist usw.), aber in den meisten dieser Flle hat das englische Wort seine ursprngliche Bedeutung verloren und gewinnt, mit einem bedeutungsverschlechternden Nebensinn versehen, eine neue, adjektivhnliche Bedeutung, etwa ,bekannt,,berchtigt,,(zu sehr) um ffentliches Ansehen bemht.

Die Hauptverwendung eines Fremdwortes in einer Fach- oder Sondersprache braucht nicht zu bedeuten, dass es nicht im allgemeinen Sprachgebrauch vorkommt: Fallouts (radioaktiver Niederschlag) istein Ausdruck aus der Kerntechnik, der aber weithin bekannt ist. Selbst in bertragener Bedeutung kommt das Fremdwort vor:

-Keine Blasphemie war dem grossen alten Mann dafr zu lsterlich ..., kein Wahrheitstwist war ihm zu anstssig.

-Der Tarif-Twist des Eisenbahner-Bosses wurde erst ruchbar, aIs ...

... wo von Lieselotte Pulver bis zu Peter Kraus der deutsche Film Brust an Brust twistet...

-Der Spiegel zeichnet sich auch in dieser Beziehung besonders aus.

Der Unterschied zwischen Luxus- und Bedrfnislehnwort spielt bei allen diesen Vberlegungen eine grosse Rolle. Manche Fremd- und Lehnwrter sind mit der Sache selbst zu uns gekommen, andere rivalisieren mit entsprechenden deutschen Bezeichnungen.

Schliesslich muss die Tatsache betont werden, dass nicht alle bernahmen aus der englischen Sprache in den aktiven Wortschatz jedes Sprechers eingehen. Zwar ist die Zahl der Fremd- und Lehnwrter aus dem Englischen berraschend gross, aber ihre tatschliche Verwendung ist auf eine geringe Zahl von Sprechern beschrnkt. Hier fehlt es noch vllig an konkreten Untersuchungen, aber es ist deutlich, dass Jugendliche zur hufigen Verwendung des Fremdwortes neigen, und es besteht auch kein Zweifel darber, dass sich einige der aus dem AE bernommenen Wrter einen festen Platz im Deutschen erobert haben: Babysitter, Boss, Fan, Job und Trend sind vielleicht die am hufigsten vorkommenden. Manche anderen wie etwa Festival, Quiz und Public Relations sind seltener, und solche wie Drive-in, Image und Park and Ride werden nur von Sprechern verwendet, die der englischen Sprache mchtig sind.

Es lassen sich einige Kategorien erkennen, in die das Fremdwort besonders

leicht Eingang findet: gesellschaftliches Leben (Babysitter, Society usw.), Musik und Tanz (Band, Hit usw.), Theater – Film (Festival, Musical usw.), Presse – Rundfunk – Fernsehen (Feature, Liven,usw.), Literatur (Comics, Understatement usw.), Reise und Verkehr (Camping,

. Motel und andere), Wissenschaft – Technik – Industrie (Automation, Test u. a.), Wirtschaft und Geschftsleben (Lobby, Pressure group und weitere), Politik und Militrwesen (Camp, Jeep u. a.). Es scheinen die Bereiche zu sein, in denen der amerikanisch-deutsche Kontakt am engsten war und ist.

6.7.2. Lehnbersetzung

Damit wird hier die \"genaue Nachbersetzung eines fremden Ausdrucks bezeichnet\". Solche Flle begegnen oft; aus ihrer Flle folgen hier die am hu6gsten vorkommenden: Beiprodukt (aus byproduct), Fiskaljahr (nach pascal year), Flaschenhals (nach bottleneck), Gehirnwsche (nach brain washing), hartgesotten (nach hard-boiled), Herzattacke (aus heart attack), Eierkopf, eine Spiegel-Bildung, nach egg-head, Compaktzeagen (aus compact car), Teilzeitarbezt (nach piece[time] work), Schowmann (nach showman), ferner brandneu, Elektronengehirn, das gefttert wird (nach to feed), entfesten und Entfestung, Fernsehen, Froschmann, Neukommer, praktischer Humor, Kalter Krieg, Textbuch, Flutlicht, Gipfel-Konferenz, Hexenjagd, und viele weitere.