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Головна Іноземна мова. Англійська, німецька, французька мова → Probleme der Übersetzung der Mischentlehnungen mit einem englischen Bestandteil ins Ukrainische

b) Wenn das englische Vorbild nicht in englischen Wrterhchern gefunden wurde: z. B. Gelegenheitsjob \"aus dt. Gelegenheit(s) undengl. job ...\", Hitliste \"aus engl. hit ... und dt. Liste\".

c) Klarer, aber nicht immer einfach zu erkennen, sind die Flle, in denen das Mischkompositum kein englisches Vorbild hat: Managerkrankheit ist nicht nach manager\'s disease entstanden, Hollywood-Schaukel nicht nach Hollywood swing etc. Es liegt nur der auch in der Kategorie b) mgliche Fall vor, dass ein aus dem Englischen entlehntes Lexem mit einem deutschen kombiniert wird.

d) Wie in Kategorie c) zu sehen, sind die Flle, in denen ein englisches mit einem nicht-englischen und gleichzeitig nicht-deutschen Lexem eine Verbindung eingeht: Manager-Niveau, Nightclub-Chef, Teamchef, Variete-Boss, Computer-Roboter und einige weitere Kombinationen aus englischen und nicht-englischen Elementen, die einen festen Platz im deutschen Wortschatz haben.

e) Eine weitere Kategorie der Komposita verdient besondere Erwhnung: solche wie Heimtrainer, die einen deutschen und einen englischen Bestandteil aufweisen, jedoch nicht auf ein englisches Vorbild zurckgehen, sondern Eigenbildungen des Deutschen darstellen.

Als Scheinentlehnungen verstehen wir nur Komposita; wie Dressman,Show-master, Triset etc., in denen zwei ins Deutsche entlehnte englische Wrter in einer Weise zusammengefgt werden, die in englischen Wrterbchern nicht belegt sind. Heimtrainer hingegen zeigt lediglich an, dass ein alter Anglizismus so fest ins Deutsche integriert ist, dass er mit vielen deutschen oder nicht-eglischen Bestandteilen Komposita hilden kann: Bauchtrainer, Cheftrainer etc.

f) Eine weitere Kategorie bilden die Lemmata, bei denen es zweifelhaft erscheint, ob tatschlich ein englisches Vorbild ntig war, umein Kompositum oder eine Ableitung zu bilden, oder ob es sich bei diesen Formen vielmehr um deutsche Bildungen handelt.

Country-Musik , babysitten

Steinbruch (1984: 41) fasst alle replikasprachlichen Lexemverbindungen, d.h. nicht nur Mischkomposita, sondern auch Phrasen, unier dem Oberbegriff \"Mischverbindungen\" zusammen, \"die einem modellsprachlichen Vorbild entsprechen knnen, aber nicht entsprechen mssen.\"

Das eigentliche Problem liegt nicht im Lehnprozess. Es ist unmglich, alle im Deutschen oder im Englischen vorkommenden Komposita aufzufhren. Kein anderer Weg, als die wichtigsten, im allgemeinen die hufigsten, Verbindungen von Lexemen aufzufhren, erscheint mglich. Aus diesem Grunde lsst sich nur in Einzelfllen ermitteln, ob ein deutsches Kompositum eine ukrainische Entsprechung hat. Selbst wenn dieser Nachweis gelingt, muss in vielen Fllen offen bleiben, ob die englische Zusammensetzung zuerst da war oder die deutsche, und vor allem bleibt auch dann noch die Frage der Beeinflussung offen. Meyer (1974) hat dies an den Beispielen Puzzle-Spiel und Jet flug gezeigt: bei Jetflug muss offen bleiben, ob es sich um eine \"Lehnbersetzung\" von englisch jet flight handelt oder ob jet ins Deutsche entlehnt wurde und zusammen mit deutsch Flug ein neues Kompositum bildet. Man kommt hufig nicht ber Vermutungen wie \"In den meisten Fllen wirken fremdes Vorbild und heimisches Kompositionsschema zusammen\" (Carstensen 1968: 41) hinaus.

Bei den Mischkomposita sind folgende Basisformen zu unterscheiden:

1. Sub + Sub : Action-Bild

2. Adj + Sub : Altstar

3. Verb + Sub : Leseboom, Mietservice

4. Prposition + Sub : Gegenclan

5. Eigennahmen + Sub : Kohl-Look

6. Initialwort + Sub : AEG-Insider, CDU-Manager

Das englische Wort wird direkt bernommen: Playboy, Babysitter, aber in einigen (wenigen) Fllen lsst sich nicht erkennen, ob beide Bestandteile aus dem Englischen stammen, z. B. Mission in Goodwill-Mission. Die bedeutsamste Gruppe ist die dritte, in der das neue Wort aus einem heimischen und einem fremden Bestandteil gebildet wird: Edelboy, Baconschwein, Simphcity-Schnitt, Live-Sendung.

Der Einfluss der Fremdwrter scheint besonders bei der wachsenden Kompositionsfreudigkeit des Deutschen massgebend zu sein. Zwar zeichnet sich besonders die Reklamesprache durch khne Zusammensetzungen aus aber auch die normale Sprache wendet sich mehr und mehr der direkten Zusammensetzung zu, die oft an die Stelle prpositionaler Wendungen tritt: City-Arbeitspltze statt Arbeitspltze in der City, Paris-Botschafter statt Botschafter in Paris, Englands EWG-Beitritt statt Englands Beitritt zur EWG.

Die starke Tendenz ist nicht zu bersehen, fr das attributive Adjektiv eine freie Komposition zu setzen: an die Stelle von der amerikanische Prsident und der sozialdemokratische Sprecher und anderen treten die krzeren US-Prsident und SPD-Sprecher. hnlich sind gebildet: DDR-Ansinnen, FDP-Mende, Atom-Balke, Finanz-Eberhard usw. Solche Fgungen begegnen besonders im Spiegel. haben aber auch andere Zeitungen und Zeitschriften bereits erreicht.

Die Bildungsweisen Weltkrieg-11 (nach dem von Prsident Truman geprgten World War 11), das der zweite Weltkrieg Konkurrenz macht, und Nummer eins (Lebedame Nr.1, Verkehrsplaner Nr.1, Playboy Nr.1, Parteifeind Nr. 1, alles Spiegel-Bildungen) sind nach amerikanischem Vorbild weit verbreitet, und auch der Typus Miss Germany ist bestens bekannt.

In allen diesen Bildungen wird grssere Krze, ein besonderes sprachliches Anliegen vornehmlich des Journalisten, erreicht.

6.6.Vernderungen am Wortkrper.

6.6.1. Krzungen

Krzungen deutscher Wrter sind heute hufig: Proji, Krimi, Uni, Dia, Limo; Khlschrnke sind be(festigungs)-frei. Hier knnte das Englische verstrkend gewirkt haben.

Bemerkenswert ist ausserdem eine Reihe anderer Krzungen: Fliessavasser neben fliessendes Wasser, der Halt neben die Haltestelle, der Schwatz, , der Hinschied, das Imitat, der Einlad, die Ausmerze und der Treu. Besonders das letztgenannte legt den Verdacht nahe, dass hier das englischen Vorbild gewesen sein knnte: neben das alte the meeting istdie Neubildung the meet getreten, ebenso the feel, the dare, the buy und viele weitere.

Das Initialwort erfreut sich besonders in Amerika grosser Beliebtheit. Ins Deutsche bernommen wurden G. I., o. k. und Jeep, aber auch das Deutsche bildet gern solche Wrter: TV, TW ausgesprochen, fr Television, O. B., A. B. C., Tag X und viele andere.