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Головна Іноземна мова. Англійська, німецька, французька мова → Probleme der Übersetzung der Mischentlehnungen mit einem englischen Bestandteil ins Ukrainische

Ein besonderes Problem ergab sich bei aus dem Englischen stammenden Berufsbezeichnungen wie Art-Director, Layouter, Sales Manager, Visualizer etc., die primr in Stellenanzeigen vorkommen, aber vornehmlich oder nur Interessenten bekannt sein drften, die selbst in der jeweiligen Branche ttig sind. Solche Berufsbezeichnungen knnte man daher als fachsprachlich bezeichnen.

5.Einige Tendenzen zur Neubildungen

In dieser Arbeit werden aus oder nach englischem Vorbild entstandene freie und gebundene Morpheme, Komposita und Mehrwortlexeme behandelt. Bildungen aus zwei oder mehr Lexemen hingegen bieten eine Reihe von Problemen, die nachfolgend zu errtern sind.

Es gibt eine zunehmende Tendenz, Wortgruppen zu einem Wort zusammenzufassen; aus Wortmehrheiten werden Worteinbeiten. Die Zusammenfassung von Wortgruppen zu Worteinheiten beginnt schon in der Sprachgeschichte des Mittelalters; sie hat in der deutschen Gegenwartssprache Ausmasse angenommen, wie sie in kaum einer anderen europischen Sprache zu beobachten sind, trotz >Unbegreiflichkeit< im Englischen: Whrend man bei den meisten Entwicklungstendenzen, vor allem im Bereich der Syntax und der Morphologie, eine Vernderungsrichtung von der Synthese zur Analyse beobachtet, kann man im Bereich der Wortbildung eine Tendenz der Synthese registrieren.

Fr die starke Zunahme der zusammengesetzten und abgeleiteten Lexeme sind folgende Grndezu nennen:

1. Der ungewhnlich grosse Benennungsbedarf in allen Bereichen des modernen Lebens sowie das Streben nach sprachlicher Differenzierung in vielen Sach- und Fachbereichen;

2. Streben nach Verdeutlichung:Serviceleistung, , Testversuch.

3. Streben nach sprachlicher konomie.Im Prinzip sind alle unter Punkt 1 angegebenen Beispiele gleichzeitig auch Belege fr sprachliche konomie. Das Verfahren lsst sich an beliebig vielen Beispielen demonstrieren: >Job, der im eigenen Heim geleistet werden kann<,>im eigenen Heim geleistete JobHeimjob<;

4. Stilistische Grnde: Viele Zusammensetzungen und Ableitungen bringen eine Aussage prgnanter und anschaulicher zur Geltung als (umstndliche) Wortgruppen. Nicht bersehen darf man allerdings, dass Wortzusammensetzungen auch zum \"extremsten Mittel der Satzkomprimierung\" werden knnen (P. von Polenz, 1984, s. 371).

Die Ursachen fr die Neuaufnahme von Wrtern sind mannigfaltig: neue Gegenstnde werden produziert oder eingefhrt.Gegenstnde werden in der Wahrnehmung strker differenziert als frher – Vernderungen in der Einschtzung gesellschaftlicher Probleme (z. B. Emanzipation, Umwelt) allgemeine Vermittlung einzelner Fachwissenschaften (z. B. Medizin, Politik, Wirtschaft) Ausweitung des Erfahrungshorizonts durch ffentliche Medien (vor allem durch das Fernsehen) – steigender Wert und Nutzen der Freizeit (Sport, Tourismus) politische Internationalisierung (Lehnwortschtze) zunehmende Differenzierung politischer Entscheidungen (DDR, Ostpolitik).

6.Zur Wortbildung heute

Schon immer haben sich imDeutschen leicht neue Wrter, Komposita und Ableitungen bilden lassen. Noch nie sind aber die Wortbildungsmittel so stark in Anspruch genommen worden wie heute, vor allem in der schnen Literatur, der Presse und der Werbung. Es handelt sich hier zum grossen Teil umeine syntaktische Erscheinung, zurckzufhren sowohl auf die Tendenz zur Abstraktion undIntellektualisierung, als auch auf den Drang, sich kurz und konzentriert auszudrcken.

Das Thema des englischen Einflusses auf die deutsche Sprache darunter auch das Thema der Mischkomposita hat ziehmlich ausfhrlich Broder Carstensen ausgearbeitet.

6.1. Flexion

Das bernommene englische Wort fgt sich nicht in ein deutsches Flexionsschema ein, sondern weist im Mask. und Neutr. des Genitivs (des Test neben des Tests) und im Plural (Hostesses neben Hostessen) Unregelmssigkeiten auf.

Der Plural geht meistens auf -s aus, aber bei Gangster, Speedster, Roadster, Teenager, Western und einigen anderen liegt Endungslosigkeit vor.

6.2. Prfixe und Suffixe

Pr- und Suffixe werden in der Arbeit behandelt, wenn sicher oder wenn die Wahrscheinlichkeit gross ist, dass ein englischer Einfluss gegeben ist. Dabei sind aus dem Englischen stammende Pr- und Suffixe, die wie -ical in ihrer Originalform ins Deutsche bernommen worden sind, von solchen zu unterscheiden, die wahrscheinlich lediglich eine Frequenzsteigerung entsprechender deutscher Formen bewirkt haben; meistens handelt es sich dabei um Internationalismen wie ultra-. Zwischen diesen beiden Extremen gibt es weitere Mglichkeiten der Beeinflussung deutscher Wortbildungselemente durch englische Formen.

Solche Flle werden nur behandelt, wenn die Affixe im Deutschen produktiv sind, d. h. hufiger vorkommen und weitere Bildungen vermuten lassen.

Behandelt werden hingegen nicht nur solche englischen Affixe wie -ical, sondern auch solche international weit verbreiteten wie Mini-, super-, Super-etc.: In diesen Fllen kann vermutet werden, dass unter englischem Einflusszumindest eine Frequenzsteigerung entsprechender deutscher Formen gegeben ist.

Oft ist nicht deutlich zu erkennen, ob eine deutsche Bildung nur das im Englischen produktive Pr- oder Suffix verwendet, d. h. an ein deutsches Wort anfgt oder, ob der gesamte deutsche Begriff nach englischem Vorbild entstanden ist. So ist wahrscheinlich, dass deutsch Minirock nach englisch miniskirtentstanden ist, aber wenn Der Sprachdienst (1967: 24f.) einem Artikel die berschrift \"Deutsch fr Minibemittelte?\" gibt, ist evident, dass hier kein englisches Vorbild gegeben ist, sondern dass es sich wahrscheinlich um englisch mini- und deutsch bemittelte, also eine Sprachspielerei, handelt.

Die deutschen und die englischen Wrterbcher lassen uns hier sehr weitgehend im Stich, da es unmglich ist, alle in einer Sprache vorkommenden Bildungen mit allen Affixen anzugeben.

Hier ist wiederum zwischen entlehnten englischen Bildungen und nach englischem Vorbild entstandenen deutschen zu unterscheiden: gentlemanlike und ladylike werden als Stichwort behandelt, da sie hufiger im Deutschen vorkommen. Die selteneren Formen wie partylike etc. einerseits und \"Bild-like, CDU-like, Offiziers-like, porschelike, Schubert-like etc. andererseits hingegen erscheinen beim Eintrag -like.

Neben den eigentlichen Pr- und Suffixen werden auf diese Weise auch Wrter und Wortelemente behandelt, die pr- oder suffixartigen Charakter haben, ohne eigentliche Affixe zu sein: deutsch -bewusst, -Gefhl, -sicher, -weit etc. knnten nach englisch -conscious, -feeling, -proof, -wide etc. entstanden oder jedenfalls durch die englischen Vorbilder in ihrer Frequenz gesteigert worden sein.